Alberto Miguélez Rouco ist 1994 in La Coruña (Spanien) geboren. Hier studierte er Gesang bei Prof. Pablo Carballido del Camino, und schloss 2012 sein Diplom mit dem Hauptfach Klavier ab. Im Anschluss daran studierte er Gesang in Basel and die Musik Akademie Basel bei Prof. Rosa Domínguez und beendete 2017 erfolgreich sein Masterstudium. Zeitgleich studierte er als zweites Instrument Cembalo und Generalbass bei Prof. Francesco Corti, Jesper Christensen und Andrea Marcon.

Ergänzend zu seinem Studium hat er an vielen Meisterkursen teilgenommen, und mit DozentInnen wie Margreet Honig, Sara Mingardo, Christine Schäfer, Giulia Semenzato, Valerie Guillorit, Maria Cristina Kiehr, Sophie Daneman und Peter Kooij gearbeitet.

Er sang den Solopart in Handels Ode for the birthday of Queen Anne und Il trionfo del Tempo e del Disinganno, Il San Vito von Pasquini, Bachs Magnificat, Michael Haydns Requiem in c-moll, Hasses Miserere in c-moll, Monteverdis Vespern, Saint-Saëns Oratorio de Noël, Charpentiers Te Deum, Grauns Passionkantate, Vivaldis Nisi Dominus, Gloria und Magnificat, Mozarts Krönnungsmesse, Trinitatismesse und Spatzenmesse und Traettas Stabat Mater.

Im Bereich der Oper sang er in 2019 die Rolle der La Discordia in Legrenzis La divisione del mondo (Strasbourg, Mulhouse, Colmar, Nancy et Versailles), unter der Leitung von Christophe Rousset. In 2018 sang er Il ritorno d’Ulisse in Patria von Monteverdi (Humana fragilità und Pisandro) und die Rolle der “Sorceress” in Purcells Dido und Aeneas in verschiedenen Produktionen, wie beispielsweise in der Ambronay European Baroque Academy-Tour 2017, unter der Leitung von Paul Agnew. 2015 sang er den “dritten Knaben” in Mozarts Zauberflöte in der Temporada Lírica de Amigos de la Ópera de La Coruña.

Weiter hat er unter Christophe Rousset, Andrea Marcon, Gabriel Garrido, Alessandro Quarta, Josep Pons, Lionel Sow, Antonio Florio und Paul Agnew gesungen und mit Orchestern wie Les Talens Lyriques, Orquesta Sinfónica de Galicia, Ensemble Elyma, Musica Fiorita, Accademia Barocca Lucerniensis, Ensemble Teatro Armonico, La Grande Chapelle oder Trondheim Baroque Orchestra.